November 20th, 2004 by Tim Bruysten in telekratur

Kaum zu glauben, doch scheint es, als würden die größten Medienkonzerne der Welt von im Grunde vorraussehbaren Schwierigkeiten eines offenen Netzes überrannt. Anstelle aber die Möglichkeiten des offenen Netzes für sich selbst zu nutzen, wird mit Zensur als scheinbar einfachste Lösung geantwortet.

“Seit dem gestrigen Freitag, 19. November, mehren sich im Internet Berichte darüber, dass Surfer, die über T-Online oder 1&1 mit dem Internet verbunden sind, bestimmte Websites nicht mehr erreichen können, während ein Aufruf über andere Provider wie AOL, Arcor, Tiscali oder MCI funktioniert.

Betroffen sind, wie es aussieht, zahlreiche Adressen des IP-Strangs 66.235.192.XXX, die zu Webhoster vDeck gehören. Unter den Web-Angeboten, deren Aufruf über T-Online nur noch eine Fehlermeldung erzeugt, sind die folgenden, deren Inhalte keinen Anhaltspunkt dafür liefern, warum jemand sie sperren könnte.”

mnemo (beta):

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