zwei gegenläufige entwicklungen zeichnen sich ab, zum einen gibt es ein bemühen der software-großindustrie, mittels software-patenten den markt zu verkleinern; zum anderen wird der open-source gedanke immer populärer und immer mehr firmen vertrauen in die anonyme kraft einer “weltweiten community”, die “das schon lösen wird”.
zwei heise.de artikel verdeutlichen die aktuellen strömungen und deren für-und-wieder:
Nachdem sich im Bundestag eine Phalanx gegen die EU-Richtlinie zur Patentierbarkeit “computerimplementierter Erfindungen” in der Ratsversion abgezeichnet hat und die Fraktionen tatsächlich einmal an einem Strang ziehen, könnte das gesamte Brüsseler Gesetzgebungsverfahren ins Schleudern kommen. Die formale Absegnung des Vorschlags des Ministerrats, die sich zunächst wegen Schwierigkeiten beim Übersetzen des Gesetzestextes in die inzwischen 20 Amtssprachen der EU verzögert hatte, dürfte zwar nicht mehr aufzuhalten sein. Sie ist nun für den 24. November als Punkt ohne weitere Aussprache anberaumt. Änderungen an dem Papier sind nicht zu erwarten, da sonst sofort das gesamte legislative Prozedere in Brüssel in Frage gestellt würde.
20 Prozent der deutschen Unternehmen setzen Linux ein. Das ist eines der Ergebnisse der Studie Open Source im Durchbruchsjahr 2004 des Marktforschungsunternehmens Meta Group. 5 Prozent wenden demnach andere Open-Source-Produkte an. Besonders die Transportbranche, Versorger, Telecom-Unternehmen, der Handel und Behörden würden sich dabei hervortun. Für die Studie wurden 354 Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten mit Sitz in Deutschland befragt, ob sie derzeit oder in naher Zukunft Open Source Software einsetzen beziehungsweise einsetzen werden.


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