October 5th, 2004 by Tim Bruysten in polis, weblog[s]

“Inspiriert von Russel Beattie’s Aussagen plädiert Nico für mehr politische Themen in deutschen Weblogs.
Abgesehen von den Aufregern der Woche wird kaum etwas auf den Weblogs thematisiert, obwohl ich mal vielen Bloggern unterstelle, dass sie durchaus eine Meinung haben. Versteckt Euch nicht hinter Zitate, sagt Eure Meinungen zu den Themen der Zeit! Für Cut&Paste braucht man kein Weblog und der Ruhm, als allererstes auf SpOn verlinkt zu haben, verblasst doch recht schnell und ist kaum einen popeligen Trackback wert.”

es gibt zwei seiten. auf der einen seite ist es schon eine politische aussage, dass es weblogs überhaupt gibt; ein nachweis der freiheit. besonders die ganz allgemeinen möglichkeiten des world-wide-web (jedermann zugänglich, hoffentlich unzensiert, fast beliebig verknüftbar) tragen dazu bei, eine wirkliche demokratie lebendig zu halten. auf der anderen seite ist es halt auch eben diese freiheit, die dem blogger seine themen freistellt… aber trotzdem - insgesamt könnte der gesellschaft eine gewisse politisierung nicht schaden…

mnemo (beta):

    One Response to “Politik in Weblogs?”

    1. Weblog - stefanbucher.net Says:

      Nicht bloss Meinung – mehr noch Argumente

      Deutschsprachige Blogger sollten mehr ihre politische Meinung sagen, findet Nico Lumma. Es geht um die Mitgestaltung unserer Demokratien. In Weblogs haben wir ausgezeichnete Mittel, unsere Meinung in Freiheit zu äussern. Wir nehmen damit aktiv an Wahl-…