“Die Liebe der Deutschen zu ihren Büchern konzentriert sich dabei häufig auf bestimmte Autoren: So haben es Hermann Hesse, Joanne K. Rowling, Thomas Mann oder auch John Irving gleich mehrfach unter die ersten 50 geschafft, Heinrich Böll und viele andere große Namen der deutschen und internationalen Literatur sind dagegen in der Spitzengruppe nicht vertreten.
Diesem Schicksal ist Günter Grass gerade noch entgangen. Er landete, etwas zum Entsetzen der Studiogäste, mit seiner “Blechtrommel” nur auf Platz 48. Kontrastwelten und historische Stoffe, das ist es, was die Deutschen an ihren Büchern fasziniert. Ob es die Hobbits aus Mittelerde sind oder der “Kleine Prinz”, die Gedanken wollen beim Lesen auf die Reise gehen und Neues entdecken.”
die liste der top50 ist ebenso interessant wie die der plätze 51 bis 100. doch muß ich sagen, dass diese liste mich positiv überascht hat und ich glaube sie verdeutlicht, warum die bücher den “kampf der medien” längst gewonnen haben. sie sind ein natürliches gut, schon zum archetyp einer ganzen, fast globalen kultur herangewachsen. wer liest tut dies aktiv - für diese leistung erwartet er eine gegenleistung: qualität.
meine liste, allerdings ohne reihenfolge, habe ich hier ja auch schon kundgetan.
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