June 26th, 2004 by Tim Bruysten in telekratie, the social x, eGovernment, global playing, patente

wie heise online berichtet, ist es bei der ersten vorbereitungskonferenz zum weltgipfel der informationsgesellschaft zu einem eklat gekommen. regierungsfreundliche tunesische gruppen haben die rede einer menschenrechtlerin erfolgreich mittels tumult verhindert, weil diese in ihrer rede auch auf die menschenrechtssituation in tunesien hinweisen wollte. ein video zeigt einen ausschnitt der situation.

diese situation zeigt, wie wichtig es ist, den anfängen des abbaus einer freien (informations- und wissens-) gesellschaft zu währen, zeigt aber auch, dass wir eben durch die viel zitierte globalisierung schon aus ganz eigennützigen gründen die augen vor solchen situationen nicht mehr verschließen können, da sie sich unmittelbar auf unsere eigene auswirken können.

aus diesem blickwinkel betrachtet, läßt sich die vehemenz vieler erklären, wenn es hierzulande um patente auf einfachste strukturen, software und allgemeines wissen geht.

siehe (intern):
- neues bezüglich softwarepatenten
- wählen gehen!
- ein grund [mehr] softwarepatente abzulehnen
- als beführworter freien wissens
- links zum thema softwarepatente
- zeitbombe aus brüssel

und (extern):
- AKTEN IM NETZ (spiegel)
- Neues Telekommunikationsgesetz tritt in Kraft (heise)
- Microsoft patentiert den “menschlichen Datenbus” (heise)

mnemo (beta):

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