June 14th, 2004 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

Die Vermittlung von IT-Wissen ist an Deutschlands Schulen eine Ausnahmeerscheinung. Die Karl von Ossietzky-Universität in Oldenburg erarbeitete eine Umfrage unter 308 Abiturienten der Jahrgänge 2000 bis 2003. Daraus geht hervor, dass nur 43,1 Prozent von ihnen die Bedienung eines Textverarbeitungsprogramms im Rahmen des schulischen Unterrichts vermittelt wurde.

wie aus dem heute.de-artikel zwischen den zeilen heraus zu lesen ist, mangelt es vorallem an einem heterogenen lernumfeld. viele bürger scheinen gar nicht zu wissen, dass es noch andere firmen als microsoft und noch andere programme als word und powerpoint gibt. nicht, dass diese programme nicht nützlich sein könnten, doch frei entscheiden sollte man sich können und dazu bedarf es an erster linie vielfältiger informationen, beispielsweise auch über den unterschied zwischen kommerzieller software und open source.

wenn man die fragestellung auf diese art erweitert wird schnell klar, dass der it-unterricht nicht allein auf das fach “informatik” beschränkt bleiben darf, sondern vielmehr auch teil der fächer politik und wirtschaft, evtl. auch sozial-wissenschaften sein muß.

mnemo (beta):

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